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Was ist der Unterschied zwischen Schufa und Scoring-Unternehmen?

Wer in Deutschland einen Vertrag abschließen oder einen Kredit haben will, der braucht eine positive Schufa-Auskunft. Die Schufa ist eine privatwirtschaftliche deutsche Wirtschaftsauskunftei und wurde gegründet, um zu prüfen, ob Konsumenten immer brav alles bezahlt haben oder kleine (bzw. große) Zechpreller-Schweinchen sind. Der Laden ist quasi die Großmutter der Datensammler.

Doch wie das Großmütter so an sich haben, wissen sie sich meistens noch zu benehmen, haben feste Regeln, an die sie sich halten und sind außerdem eher vertrauenswürdig als  sagen wir die Jungs, die uns versprechen, sie könnten den gleichen tollen Kuchen wie Oma in ihrer Fabrik backen – nur viel billiger und viel größeren Mengen. Was sie einem dann nicht verraten, ist, dass die Fabrik leider irgendwo in Fernost steht und was sie in den Kuchen reintun wollen sie auch nicht sagen und überhaupt, wer diese Jungs sind weiß auch keiner so recht. Nur, dass sie Geld verdienen wollen, das steht fest.

Weiß, ob Du guter Junge / Mädchen bist: Schufa.

Weiß, ob Du guter Junge / Mädchen bist: Schufa.

 

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Wie wir an Folge 1 basteln

Vor einigen Tagen haben wir in Absprache mit starnext die Funding-Phase verlängert. Da wir den Eindruck hatten, dass das holprige Funding vor allem daran liegen könnte, dass unser Produkt noch nicht so klar ist, wir also nichts zum Vorzeigen haben außer guten Ideen, sitzen wir gerade in der Recherche für Folge 1. Die soll möglichst schnell online gehen. Gar nicht so einfach.

Denn vor dem Dreh kommen die Interviewanfragen, kommt die Recherche, kommt die Frage, was man eigentlich erzählen will, kommen zahlreiche Telefonate, um das zu klären und dann stellt sich raus, dass irgendwie keiner zur gleichen Zeit drehen kann, weil lauter andere Projekte gerade aktuell drücken und die Interviewpartner alle im Urlaub oder total busy sind.

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Das st_ry-Funding
geht in die Verlängerung

Liebe Fans und Supporter von st_ry,

wir danken Euch sehr herzlich für Eure finanzielle und ideelle Unterstützung bei unserem Projekt st_ry. Die vergangenen sechs Wochen mit Euch waren sehr spannend für uns – und hoffentlich auch für Euch.

In wenigen Tagen, am 12.6., wird nun die Funding-Phase unseres Projekts ablaufen. Seit Wochen überlegen wir gemeinsam mit startnext, wie wir st_ry noch zum Erfolg verhelfen können. Deshalb wollen wir nun einen zweiten Anlauf nehmen, unser Doku-Projekt zu den Menschen zu bringen, die es betrifft: nämlich zu allen. Wir wollen noch nicht so schnell das Handtuch werfen und werden deshalb die Finanzierungsphase bis zum 16.08.2013 verlängern.

Wirft weder Flinte, noch Handtuch, sondern eine erste Folge ins Netz: st_ry-Reporter Daniel

Wirft weder Flinte, noch Handtuch, sondern eine erste Folge ins Netz: st_ry-Reporter Daniel

Datenschutz, Datensouveränität und Privacy

Datenschutz, Datensouveränität und Privacy sind große Themen unseres täglichen Lebens. Leider sind sie sehr komplex und schwierig zu erklären. Wir werden’s trotzdem versuchen: indem wir die erste Folge unserer Doku-Reihe vorab auf eigene Kosten produzieren und darin die oft haarsträubenden Dinge vorstellen, die mit unseren Daten passieren.

Bisher haben wir viel Zuspruch für unseren „Open Journalism“ bekommen – die transparente Arbeitsweise, die das wichtigste Grundprinzip von st_ry ist. Dennoch scheint dieser Aspekt nur einen kleinen Teil unserer Zielgruppe anzusprechen. Wir wollen unser Produkt, unsere Doku-Reihe, nicht verändern – weder in den thematischen Schwerpunkten, noch in der offenen journalistischen Arbeitsweise. Wir werden aber versuchen, in der neuen Phase ein breiteres Publikum zu erreichen, indem wir das Thema besser herausstellen und unsere Mission deutlicher machen.

Erste Folge geht in Produktion

Die erste st_ry-Folge, die wir nun produzieren werden, soll ein breites Interesse für unser Kernthema Datensouveränität wecken – weil wir überzeugt sind, dass auch Menschen, die dieses Wort nicht kennen, viele Fragen dazu haben. Die wir ihnen gerne in unserer Doku beantworten wollen.

Für diesen Neustart von st_ry brauchen wir etwas Zeit. Wir wollen bis Anfang Juli 2013 die erste fertige Folge ins Netz stellen und dann nochmal intensiv für eine breite Unterstützung von st_ry werben. Daher haben wir mit startnext vereinbart, dass die Funding-Phase um etwa acht Wochen verlängert wird und nun bis zum 16.08.2013 weiterlaufen wird.

Solltet Ihr Euer bereits eingezahltes Funding angesichts des neuen Zeitplans zurückhaben wollen, werden wir diesem Wunsch selbstverständlich nachkommen. Wir hoffen aber sehr, dass Ihr uns als Fans und Supporter verbunden bleibt.

Kritik? Feedback? Ja, bitte!

Wir würden uns freuen, wenn ihr uns mit Euren Meinungen, Kommentaren und gutem Rat zur Seite steht. Bitte schreibt uns und gebt uns Feedback, was wir in den nächsten Wochen besser machen können.

Viele herzliche Grüße,
Euer st_ry-Redaktionsteam

Marianna Barth
Sebastian Bolenius
Daniel Bröckerhoff
Mareike Müller
Hardy Röde
Hakan Tanriverdi

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Du bist, was Du twitterst

„Targeted Advertising“ – auf den Endkunden zielgerichtete Werbung ist der feuchte Traum aller Werbetreibenden. Twitter könnte sie ihrem Traum etwas näher bringen.

ZEIT Online berichtet unter Berufung auf einen Artikel im The Economist,  dass Forscher im IBM-Forschungszentrum Almaden im kalifornischen San José herausgefunden haben wollen, wie man Tweets automatisch analysieren kann. So sollen Rückschlüsse auf die Persönlichkeit des jeweiligen Twitter-Nutzers möglich sein.

ZEIT Online schreibt:

„Fünfzig Tweets reichen den Forschern nach eigener Aussage, um die gesamte Persönlichkeit eines Menschen „ziemlich gut“ zu bestimmen, mit 200 Kurznachrichten könne man jeden schon „sehr gut“ einordnen.“

Was kann man wohl aus meinen Tweets herauslesen?

Was kann man wohl aus meinen Tweets herauslesen?

Eine mögliche Nutzung: Eben jene zielgerichtete Werbung, die Werbetreibenden die Höschen feucht macht. Wenn sie wissen, wie jemand tickt – so die Idee – kann man die Werbung schalten, die ihn anspricht und interessiert.

Jetzt wüßte ich doch ganz gern, was man aus meinen über 30.000 Tweets so auf meine Persönlichkeit schließen kann…

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Was der Überwachungsstaat
noch lernen kann

„Big Brother is watching you“ ist ein geflügeltes Wort jedes Überwachungsstaatgegners. Doch was ist das eigentlich, ein Überwachungsstaat? Und was soll daran schlimm sein, überwacht zu werden, wenn man nichts zu verbergen hat? Alexander Sander klärt auf.

Alexander ist ein vielbeschäftigter Mann. Er schreibt für netzpolitik.org, ist bei der Digitalen Gesellschaft aktiv und arbeitet hauptberuflich als Referent für den Europaabgeordneten Martin Ehrenhauser.

Auf der re:publica13 hielt er mit  Kirsten Fiedler einen satirischen Vortrag über den Überwachungsstaat und was dieser noch lernen kann. Ich habe ihn mir danach geschnappt und ihn gefragt: Was ist das eigentlich, ein Überwachungsstaat und warum mag er solche nicht?

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taz über st_ry und andere Crowdfunding-Journalismus-Projekte

Kollege Daniel Bouhs hat mich und andere Journalistenkollegen, die ihre Projekte crowdfunden lassen für die SonnTaz zu unseren Erfahrungen mit dem öffentlichen Geldsammeln befragt:

Die taz über st_ry: "Man kauf ein bißchen die Katze im Sack"

Die taz über st_ry: „Man kauft ein bißchen die Katze im Sack“

Den gesamten Text gibt es hier.

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„Are you a genius or an idiot?“

Kate Nacy ist „European Journalism Fellow“ bei der Freien Universität in Berlin und hat es sich zur Aufgabe gemacht, innovative Medienprojekte vorzustellen und ihren Machern möglichst freche Fragen zu stellen. Von mir wollte sie einiges über st_ry und über meine Meinung zum deutschen Fernsehen wissen. Weil ich einige ihrer Fragen so genial fand, veröffentliche ich mit ihrer Einwilligung das Interview hier:

How is st_ry going to work?

Basically it will be a web documentary consisting of 6 parts, each of which will be round about 10 minutes long. The special thing is, that our funders will be able to see the steps we take in the research on our research blog and will be able to interact with us.

They can comment on the interviews we take, send us links and hints, we plan on votings and feedback possibilities. In the end it is supposed to be a documentary that is developed for the community and with the community.

Have you started?

Yes, we started the research and I have started posting on my personal blog as the research blog isn’t quite finished yet. When I attended re:publica I met with people who are experts on the topic of data privacy (is that the correct term?) and interviewed them. You can read the entries here.

Stellt gern freche, aber lustige Fragen: Kate Nacy

Stellt gern freche, aber lustige Fragen: Kate Nacy

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