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Was der Überwachungsstaat
noch lernen kann

„Big Brother is watching you“ ist ein geflügeltes Wort jedes Überwachungsstaatgegners. Doch was ist das eigentlich, ein Überwachungsstaat? Und was soll daran schlimm sein, überwacht zu werden, wenn man nichts zu verbergen hat? Alexander Sander klärt auf.

Alexander ist ein vielbeschäftigter Mann. Er schreibt für netzpolitik.org, ist bei der Digitalen Gesellschaft aktiv und arbeitet hauptberuflich als Referent für den Europaabgeordneten Martin Ehrenhauser.

Auf der re:publica13 hielt er mit  Kirsten Fiedler einen satirischen Vortrag über den Überwachungsstaat und was dieser noch lernen kann. Ich habe ihn mir danach geschnappt und ihn gefragt: Was ist das eigentlich, ein Überwachungsstaat und warum mag er solche nicht?

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taz über st_ry und andere Crowdfunding-Journalismus-Projekte

Kollege Daniel Bouhs hat mich und andere Journalistenkollegen, die ihre Projekte crowdfunden lassen für die SonnTaz zu unseren Erfahrungen mit dem öffentlichen Geldsammeln befragt:

Die taz über st_ry: "Man kauf ein bißchen die Katze im Sack"

Die taz über st_ry: “Man kauft ein bißchen die Katze im Sack”

Den gesamten Text gibt es hier.

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“Are you a genius or an idiot?”

Kate Nacy ist “European Journalism Fellow” bei der Freien Universität in Berlin und hat es sich zur Aufgabe gemacht, innovative Medienprojekte vorzustellen und ihren Machern möglichst freche Fragen zu stellen. Von mir wollte sie einiges über st_ry und über meine Meinung zum deutschen Fernsehen wissen. Weil ich einige ihrer Fragen so genial fand, veröffentliche ich mit ihrer Einwilligung das Interview hier:

How is st_ry going to work?

Basically it will be a web documentary consisting of 6 parts, each of which will be round about 10 minutes long. The special thing is, that our funders will be able to see the steps we take in the research on our research blog and will be able to interact with us.

They can comment on the interviews we take, send us links and hints, we plan on votings and feedback possibilities. In the end it is supposed to be a documentary that is developed for the community and with the community.

Have you started?

Yes, we started the research and I have started posting on my personal blog as the research blog isn’t quite finished yet. When I attended re:publica I met with people who are experts on the topic of data privacy (is that the correct term?) and interviewed them. You can read the entries here.

Stellt gern freche, aber lustige Fragen: Kate Nacy

Stellt gern freche, aber lustige Fragen: Kate Nacy

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Warum offene Daten besser sein können als verschlossene

Ulrike Langer ist Medienjournalistin und lebt seit zwei Jahren in Seattle. Auf der re:publica fragte ich sie, welchen Unterschied es beim Thema Datenschutz zwischen den USA und Deutschland gibt.

Dass es einen Unterschied gibt wurde in der Vergangenheit häufig deutlich. Sei es der Streit um Privatsphären-Einstellungen auf Facebook, der Ärger um Google Maps und die Verpixelung  von Häusern oder Diskussionen um Landkarten, auf denen US-Bürger sehen können, ob in ihrer Nähe verurteile Pädophile wohnen – der Umgang mit Daten scheint sehr unterschiedlich.

Ulrike Langer erklärt das mit einem grundsätzlich anderen Verständnis von Daten und ihrem Schutzwert. „In den USA ist das Recht auf Auskunft von öffentlichen Daten in der Verfassung festgeschrieben. In Deutschland wacht man da gerade erst auf.“, erzählt sie mir. „In den USA wird nach der Chance gefragt, wenn Daten öffentlich sind. In Deutschland fragt man immer erst nach den Gefahren und dem Risiko.“


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Warum nicht Daten, sondern Menschen schützenswürdig sind

Der grüne Europaparlamentarier Jan-Philip Albrecht ist wohl einer der engagiertesten Politiker, wenn es um Datenschutz geht. Er ist Berichterstatter des Europaparlaments bei der Reform der EU-Datenschutzverordnung und beschäftigt sich seit Jahren mit der Frage, wie mit Daten in einer zunehmend vernetzten Gesellschaft umgegangen werden sollte. Für st_ry hat er mir erzählt, was in seinen Augen derzeit wichtig ist in Sachen Datenschutz.

“Es geht nicht mehr um die Daten, die sind nicht schützenswürdig. Die Menschen sind schützenswürdig und die Informationen, die über sie zusammengeführt werden.” Der Satz sitzt. Ich sitze mit Jan-Philip Albrecht vor dem Café Knuth in Hamburg Ottensen in der Sonne, der Kaffee schmeckt nach Urlaub, aber was Albrecht erzählt klingt nach Arbeit. Recherchearbeit.

„Es gibt Firmen wie Arvato Infoscore oder Thomsen Reuters, von denen kaum einer etwas weiß. Die sammeln, was sie an Informationen in die Finger bekommen und versuchen, daraus Profile zu bilden.“

Jan-Philip Albrecht berichtet mir vom Kerngeschäft dieser Firmen: zielgerichtete Werbung und Banken und Versicherungen, die wissen möchten, ob ihre potentiellen Kunden kreditwürdig oder risikobehaftet sind.


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Braucht es Mitmachjournalismus überhaupt?

Jens Klün ist einer unserer Supporter und hat sich nach anfänglicher Euphorie über st_ry Gedanken gemacht, ob es das Konzept “Mitmachjournalismus” überhaupt braucht. Er schreibt auf seinem Blog sirtomate.de:

“Ich habe bisher alles von und über st_ry gelesen und es war verschenkte Zeit. Ich hab sogar einen Verbesserungsvorschlag zum Konzept geschickt. (einen kleinen aber ich habe mich beteiligt) Ich habe jetzt die ersten Pläne studiert und sie bringen mir keinen Mehrwert. Auch Informationen über den Dreh und eventuelle Komplikationen sind mir egal, das Konzept im Prinzip auch.

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Woran recherchieren wir gerade?

Vier Themen haben wir euch für st_ry vorgeschlagen – ihr habt Euch entschieden für: “Ich will meine Daten zurück!” Aber was genau wollen wir eigentlich erzählen über dieses so breite, wichtige Thema, das fast alle Bereiche unseres Lebens umfasst?

Eines unserer Versprechen lautet: Unsere Recherche ist offen, das heißt: Wir wollen Euch immer zeigen, in welcher Richtung wir thematisch unterwegs sind. Sechs Reportagen planen wir, jeweils eine pro Monat – und diese bis jetzt sieben Schwerpunkte rund um Datenschutz, Privacy und Datensouveränität planen wir momentan:

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