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Warum offene Daten besser sein können als verschlossene

Ulrike Langer ist Medienjournalistin und lebt seit zwei Jahren in Seattle. Auf der re:publica fragte ich sie, welchen Unterschied es beim Thema Datenschutz zwischen den USA und Deutschland gibt.

Dass es einen Unterschied gibt wurde in der Vergangenheit häufig deutlich. Sei es der Streit um Privatsphären-Einstellungen auf Facebook, der Ärger um Google Maps und die Verpixelung  von Häusern oder Diskussionen um Landkarten, auf denen US-Bürger sehen können, ob in ihrer Nähe verurteile Pädophile wohnen – der Umgang mit Daten scheint sehr unterschiedlich.

Ulrike Langer erklärt das mit einem grundsätzlich anderen Verständnis von Daten und ihrem Schutzwert. „In den USA ist das Recht auf Auskunft von öffentlichen Daten in der Verfassung festgeschrieben. In Deutschland wacht man da gerade erst auf.“, erzählt sie mir. „In den USA wird nach der Chance gefragt, wenn Daten öffentlich sind. In Deutschland fragt man immer erst nach den Gefahren und dem Risiko.“


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Warum nicht Daten, sondern Menschen schützenswürdig sind

Der grüne Europaparlamentarier Jan-Philip Albrecht ist wohl einer der engagiertesten Politiker, wenn es um Datenschutz geht. Er ist Berichterstatter des Europaparlaments bei der Reform der EU-Datenschutzverordnung und beschäftigt sich seit Jahren mit der Frage, wie mit Daten in einer zunehmend vernetzten Gesellschaft umgegangen werden sollte. Für st_ry hat er mir erzählt, was in seinen Augen derzeit wichtig ist in Sachen Datenschutz.

„Es geht nicht mehr um die Daten, die sind nicht schützenswürdig. Die Menschen sind schützenswürdig und die Informationen, die über sie zusammengeführt werden.“ Der Satz sitzt. Ich sitze mit Jan-Philip Albrecht vor dem Café Knuth in Hamburg Ottensen in der Sonne, der Kaffee schmeckt nach Urlaub, aber was Albrecht erzählt klingt nach Arbeit. Recherchearbeit.

„Es gibt Firmen wie Arvato Infoscore oder Thomsen Reuters, von denen kaum einer etwas weiß. Die sammeln, was sie an Informationen in die Finger bekommen und versuchen, daraus Profile zu bilden.“

Jan-Philip Albrecht berichtet mir vom Kerngeschäft dieser Firmen: zielgerichtete Werbung und Banken und Versicherungen, die wissen möchten, ob ihre potentiellen Kunden kreditwürdig oder risikobehaftet sind.


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Braucht es Mitmachjournalismus überhaupt?

Jens Klün ist einer unserer Supporter und hat sich nach anfänglicher Euphorie über st_ry Gedanken gemacht, ob es das Konzept „Mitmachjournalismus“ überhaupt braucht. Er schreibt auf seinem Blog sirtomate.de:

„Ich habe bisher alles von und über st_ry gelesen und es war verschenkte Zeit. Ich hab sogar einen Verbesserungsvorschlag zum Konzept geschickt. (einen kleinen aber ich habe mich beteiligt) Ich habe jetzt die ersten Pläne studiert und sie bringen mir keinen Mehrwert. Auch Informationen über den Dreh und eventuelle Komplikationen sind mir egal, das Konzept im Prinzip auch.

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Woran recherchieren wir gerade?

Vier Themen haben wir euch für st_ry vorgeschlagen – ihr habt Euch entschieden für: “Ich will meine Daten zurück!” Aber was genau wollen wir eigentlich erzählen über dieses so breite, wichtige Thema, das fast alle Bereiche unseres Lebens umfasst?

Eines unserer Versprechen lautet: Unsere Recherche ist offen, das heißt: Wir wollen Euch immer zeigen, in welcher Richtung wir thematisch unterwegs sind. Sechs Reportagen planen wir, jeweils eine pro Monat – und diese bis jetzt sieben Schwerpunkte rund um Datenschutz, Privacy und Datensouveränität planen wir momentan:

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Sascha Lobo unterstützt uns!

Mit st_ry wollen wir neue Wege im Journalismus gehen. Auf der re:publica 13 habe ich das Projekt vielen Menschen vorgestellt und einige gebeten, ob sie uns öffentlich ihre Unterstützung aussprechen würden.

Den Anfang macht Sascha Lobo, Interneterklärer, Journalist und Autor. Er erzählt, warum er st_ry wichtig findet, obwohl er immer dachte, Fernsehen sei doof:

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Der Beleg: Crowdsourcing works!

Meinen Crowdsourcing-Ansatz hab ich ja schon lang und breit auf der re:publica vorgestellt. Dass er tatsächlich funktioniert hat mir diese Mail von Mamu gezeigt, die gestern bei mir aufschlug. Ich veröffentliche sie mit seinem Einverständnis.

Tach Daniel,

ich stöber grad ein wenig im Web rum und deine ganze openjournalism Geschichte mit der st_ry Crowdfunding Action haben mich echt gefangen genommen. Wahrscheinlich weil ich mich ne Zeit lang recht intensiv mit der Privacay Geschichte auseinandergesetzt habe. Ich bin jetzt 18 (juhuu, heute geworden;-) und hab vor nem halben Jahr oder so nen Vortrag zum Thema Datenschutz gehalten(also rein freiwillig) und dadurch das ich das freiwillig gemacht habe habe ich mich auch gleich etwas mehr ins Zeug gelegt. Ich glaube der Vortrag hat am Ende 3 Schulstunden gefüllt.

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„Mama, ich bin im…“
– Der st_ry-Pressespiegel

„st_ry – deine doku“ sorgt für ordentliches Presse-Echo. Ich habe in den letzten zwei Wochen mit einigen Kollegen über unser Projekt, das „open journalism“-Konzept und den Zustand des Journalismus im Allgemeinen gesprochen. Hier unser Pressespiegel, der ständig weiter gepflegt wird:

  • 2.5.: RTL II News (Ja! DIE RTL II News)
    Der erste (und bislang) einzige Bericht im echten Fernsehen über st_ry.

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