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Sascha Lobo unterstützt uns!

Mit st_ry wollen wir neue Wege im Journalismus gehen. Auf der re:publica 13 habe ich das Projekt vielen Menschen vorgestellt und einige gebeten, ob sie uns öffentlich ihre Unterstützung aussprechen würden.

Den Anfang macht Sascha Lobo, Interneterklärer, Journalist und Autor. Er erzählt, warum er st_ry wichtig findet, obwohl er immer dachte, Fernsehen sei doof:

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Der Beleg: Crowdsourcing works!

Meinen Crowdsourcing-Ansatz hab ich ja schon lang und breit auf der re:publica vorgestellt. Dass er tatsächlich funktioniert hat mir diese Mail von Mamu gezeigt, die gestern bei mir aufschlug. Ich veröffentliche sie mit seinem Einverständnis.

Tach Daniel,

ich stöber grad ein wenig im Web rum und deine ganze openjournalism Geschichte mit der st_ry Crowdfunding Action haben mich echt gefangen genommen. Wahrscheinlich weil ich mich ne Zeit lang recht intensiv mit der Privacay Geschichte auseinandergesetzt habe. Ich bin jetzt 18 (juhuu, heute geworden;-) und hab vor nem halben Jahr oder so nen Vortrag zum Thema Datenschutz gehalten(also rein freiwillig) und dadurch das ich das freiwillig gemacht habe habe ich mich auch gleich etwas mehr ins Zeug gelegt. Ich glaube der Vortrag hat am Ende 3 Schulstunden gefüllt.

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“Mama, ich bin im…”
- Der st_ry-Pressespiegel

“st_ry – deine doku” sorgt für ordentliches Presse-Echo. Ich habe in den letzten zwei Wochen mit einigen Kollegen über unser Projekt, das “open journalism”-Konzept und den Zustand des Journalismus im Allgemeinen gesprochen. Hier unser Pressespiegel, der ständig weiter gepflegt wird:

  • 2.5.: RTL II News (Ja! DIE RTL II News)
    Der erste (und bislang) einzige Bericht im echten Fernsehen über st_ry.

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#rp13: Was meine Mutter und offener Journalismus miteinander zu tun haben

“Offener Journalismus” nennt sich das journalistische Prinzip, über das ich heute auf der re:publica13 einen Vortrag gehalten habe. Eine kleine Review, inklusive Quellen.

Was genau offener Journalismus ist, welchen Nutzen er dem Journalismus bringen kann, aber auch welche Risiken und Probleme er mit sich bringt – das hab ich versucht in einer halben Stunde zu erklären.

"Schattenspiele" hat @christianmutter sein Foto von meinem Vortrag genannt

“Schattenspiele” hat @christianmutter sein Foto von meinem Vortrag genannt (Quelle: instagram.com/aufgetaucht )

Der Vortrag war überraschend gut besucht, am Ende war die Halle mehr als voll und ich habe mich sehr über das positive Feedback gefreut, das ich nach dem Vortrag erhalten habe. Leider hat die halbe Stunde nicht gereicht, um noch eine offene Diskussion anzustoßen – ich hab mal wieder zu viel erzählt.

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Wie wir besseres Fernsehen machen können

Fernsehen kann Gefühle transportieren. Also hauen wir Fernsehjournalisten gern auf die ganz große Klangschale: Wir suchen das Entsetzen, das Schlimme, Angstmachende, Besorgniserregende. Für Zwischentöne ist in unserem Medium wenig Platz.

Im Schwarz-weiß-Fernsehen zwischen knallseriös und Boulevard geht viel verloren. Positive Geschichten werden kaum erzählt, die Vielschichtigkeit der Welt wird ignoriert. “Der Zuschauer will eine klare Haltung und eine klare Botschaft”, ist das Credo vieler Redaktionen. “Wir brauchen einen Feind und eine Lösung, kein Entweder-oder.”

Ich bin mir nicht so sicher, dass das stimmt.

Wenn ich recherchiere, hadere ich manchmal damit, welche Perspektive auf ein Problem die richtige ist, welcher Gesprächspartner Recht hat – oder ob nicht alle mit ihrer eigenen Wahrheit zu verstehen sind. Ich weiß auch nicht, ob das Klischeebild vom letztlich desinteressierten oder uninformierten Publikum stimmt.

In den neunziger Jahren steckengeblieben

Meine Zweifel sind meinen Beiträgen selten anzusehen. Oft muss ich mich für eine Seite entscheiden und eine geradlinige Geschichte erzählen. Ich glaube, dass ich dadurch jene Zuschauer verliere, die ihre subjektive Sichtweise nicht im Beitrag wiederfinden, und objektiv erzähle ich eine schlechtere, weniger komplette Geschichte, als ich könnte.

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#rp13: Was Algorithmen mit Benehmen zu tun haben

Seit gestern tobt sich die Digitale Bohéme auf der Internetkonferenz re:publica aus und das st_ry-Thema “Datenschutz” wird in zahlreichen Panels behandelt.

Meinen gestern angekündigten Fahrplan konnte ich nur halb einhalten und auch sonst stelle ich mal wieder fest, dass es eine ganz schöne Herausforderung ist, offenen Journalismus zu betreiben. Zuhören, twittern, reden, Interviews machen und schneiden und hochladen – ein sportliches Programm. #mimimi

Ethische Algorithmen

Ethische Algorithmen auf der re:publica

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Fernsehen als wäre es 2013

In Berlin geht heute die deutschlandweite größte Internetkonferenz republica los.Eins der großen Themenkomplexe: Datenschutz. Das stry-Thema. Also nix wie hin.

Drei Tage geht es in Berlin um Internet und so. Ich will dies nutzen, um ein erstes Gefühl dafür zu vermitteln, wie die stry-Recherche ablaufen wird.

Ich werde neben meiner Arbeit für Zapp möglichst viele Vorträge zum Thema Datenschutz besuchen und davon kurz und knapp berichten. Auf Twitter werde ich unter @strytv von den Vorträgen twittern und so meine Recherche möglichst offen halten.

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