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#rp13: Was meine Mutter und offener Journalismus miteinander zu tun haben

„Offener Journalismus“ nennt sich das journalistische Prinzip, über das ich heute auf der re:publica13 einen Vortrag gehalten habe. Eine kleine Review, inklusive Quellen.

Was genau offener Journalismus ist, welchen Nutzen er dem Journalismus bringen kann, aber auch welche Risiken und Probleme er mit sich bringt – das hab ich versucht in einer halben Stunde zu erklären.

"Schattenspiele" hat @christianmutter sein Foto von meinem Vortrag genannt

„Schattenspiele“ hat @christianmutter sein Foto von meinem Vortrag genannt (Quelle: instagram.com/aufgetaucht )

Der Vortrag war überraschend gut besucht, am Ende war die Halle mehr als voll und ich habe mich sehr über das positive Feedback gefreut, das ich nach dem Vortrag erhalten habe. Leider hat die halbe Stunde nicht gereicht, um noch eine offene Diskussion anzustoßen – ich hab mal wieder zu viel erzählt.

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Wie wir besseres Fernsehen machen können

Fernsehen kann Gefühle transportieren. Also hauen wir Fernsehjournalisten gern auf die ganz große Klangschale: Wir suchen das Entsetzen, das Schlimme, Angstmachende, Besorgniserregende. Für Zwischentöne ist in unserem Medium wenig Platz.

Im Schwarz-weiß-Fernsehen zwischen knallseriös und Boulevard geht viel verloren. Positive Geschichten werden kaum erzählt, die Vielschichtigkeit der Welt wird ignoriert. „Der Zuschauer will eine klare Haltung und eine klare Botschaft“, ist das Credo vieler Redaktionen. „Wir brauchen einen Feind und eine Lösung, kein Entweder-oder.“

Ich bin mir nicht so sicher, dass das stimmt.

Wenn ich recherchiere, hadere ich manchmal damit, welche Perspektive auf ein Problem die richtige ist, welcher Gesprächspartner Recht hat – oder ob nicht alle mit ihrer eigenen Wahrheit zu verstehen sind. Ich weiß auch nicht, ob das Klischeebild vom letztlich desinteressierten oder uninformierten Publikum stimmt.

In den neunziger Jahren steckengeblieben

Meine Zweifel sind meinen Beiträgen selten anzusehen. Oft muss ich mich für eine Seite entscheiden und eine geradlinige Geschichte erzählen. Ich glaube, dass ich dadurch jene Zuschauer verliere, die ihre subjektive Sichtweise nicht im Beitrag wiederfinden, und objektiv erzähle ich eine schlechtere, weniger komplette Geschichte, als ich könnte.

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#rp13: Was Algorithmen mit Benehmen zu tun haben

Seit gestern tobt sich die Digitale Bohéme auf der Internetkonferenz re:publica aus und das st_ry-Thema „Datenschutz“ wird in zahlreichen Panels behandelt.

Meinen gestern angekündigten Fahrplan konnte ich nur halb einhalten und auch sonst stelle ich mal wieder fest, dass es eine ganz schöne Herausforderung ist, offenen Journalismus zu betreiben. Zuhören, twittern, reden, Interviews machen und schneiden und hochladen – ein sportliches Programm. #mimimi

Ethische Algorithmen

Ethische Algorithmen auf der re:publica

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Fernsehen als wäre es 2013

In Berlin geht heute die deutschlandweite größte Internetkonferenz republica los.Eins der großen Themenkomplexe: Datenschutz. Das stry-Thema. Also nix wie hin.

Drei Tage geht es in Berlin um Internet und so. Ich will dies nutzen, um ein erstes Gefühl dafür zu vermitteln, wie die stry-Recherche ablaufen wird.

Ich werde neben meiner Arbeit für Zapp möglichst viele Vorträge zum Thema Datenschutz besuchen und davon kurz und knapp berichten. Auf Twitter werde ich unter @strytv von den Vorträgen twittern und so meine Recherche möglichst offen halten.

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